Arbeitsalltag mit Blick auf Jesus!

Woche 4: 18.05 – 29.05.2022

Wie von Nicole angekündigt, darf ich euch nun vom neuen Kapitel unseres Praxissemesters berichten. Dieses begann damit, dass am Mittwochabend (18.5.) Alice, Marie, Marleen, Miriam, Nicole und wir Schuberts (Rafaela, Arno und Elias) in das Haus der Kinderarche in Csekefalva und Benjamin, Josias, Rahel und Sarah im Haus des Lichts in Weissenkirch eingezogen sind. Der neue Wohnort bestimmt auch die Arbeitsbereiche der nächsten Wochen.

Damit ihr bei den vielen Ortsnamen, die ich im Folgenden nennen werde, nicht durcheinanderkommt, möchte ich euch einen geografischen und gesellschaftlichen Überblick von dem Gebiet geben, in dem wir nun leben und arbeiten.

In dieser Region zeigt sich deutlich, dass Rumänien ein Vielvölkerstaat ist. Beispielsweise ist Csekevalva der ungarische und Cechesti der rumänische Name unseres Wohnortes. Hier wird Mitten in Rumänien ungarisch gesprochen.

Weissenkirch (deutscher Name des anderen Wohnortes) liegt im ehemaligen Gebiet der Siebenbürger Sachsen, die deutsch als Muttersprache haben. Früher waren ganze Orte komplett von ihnen bevölkert, heute sind sie nur noch eine Minderheit und so wird in Albesti (rumänischer Name des Ortes) rumänisch gesprochen.

Zu den verschiedenen Sprachen/Volksgruppen kommen noch die Roma dazu, die die ortstypische Sprache – also ungarisch oder rumänisch – sprechen, aber am Rand der Siedlungen in heruntergekommenen Häusern leben.

Die Karte zeigt euch unsere Einsatzorte: