Eine typische Woche?!?

Heute berichtet unsere Lisa!

 

Hanibal DIG

In dieser Woche hat unser 3. Semester richtig angefangen! Konfi-Abend planen, Stricken mit den Flüchtlingsfrauen, Begegnungscafé in Windischgarsten, Jugendarbeit/-abende,… ziemlich viel Abwechslung in nur einer Woche. Uns wurde nicht langweilig!

Ebenso startete die Woche der Jüngerschaftskurs mit Elmar. Die erste Frage die Elmar uns stellte: „Wie stellst du dir den Himmel vor?“. Er wollte von uns allen eine Antwort haben, von jedem einzelnen. Das war für uns nicht ganz einfach zu beantworten, aber jeder einzelne hatte eine Antwort darauf! Die einen hatten gesagt, sie freuen sich mit Gott und den verschiedenen Menschen dort Kaffee zutrinken, der andere stellte es sich vor wie ein Schlaraffenland, einer hat sich vorgestellt dass es Freiheit bedeutet, keine Sorgen, keine Ängste mehr zuhaben, andere von uns konnten sich noch nicht wirkliche Vorstellungen machen, weil es in der Offenbarung so komisch und teilweise schwer zu verstehen ist.

 

 

Café Wdg
Am nächsten Tag fing es bei vielen von uns erst am Nachmittag so richtig an! Ein paar von uns sind in das Begegnungscafé Windischgarsten und ein paar von uns ins Intergrationscafé nach Micheldorf gefahren. Für Klaudia und mich war es etwas ganz Neues! Mit der Zeit war es dann wirklich witzig und es wurde entspannter! Wir haben uns dazu gehockt, haben mit ihnen deutsch geredet, haben auch ein paar Wörter auf persisch gelernt (soweit wir diese verstehen und aussprechen konnten).

 

 

Ich merke auch mehr und mehr wie jeder einzelne die Struktur erst wieder finden muss: wie man mit den ganzen organisieren, managen, planen, überlegen zurecht kommt. Von To-Do Listen, Handy Erinnerungen bis hin zum gegenseitigen erinnern ist alles dabei!

 

Stadl Paura          Vorchdorf

Jeder findet gerade heraus wie er es am besten hinkriegt seine Stille Zeit, Austauschen, Kaffee trinken, spazieren und vieles mehr, mit unseren vielen Aufgaben unter einem Hut zu bekommen. Bei mir war es so diese Woche, dass ich kurz ein wenig unruhig war und mir gedacht habe „oh man, wie kriege ich das hin“ … Dann habe ich in der Stillen Zeit die Verse durch genommen die uns Elmar gegeben hat. Mir jeden einzelnen Vers angeschaut und mir überlegt welcher Vers mich gerade am meisten anspricht. Und da ist mir dieser Vers wieder gekommen:

 „So sein nun nicht besorgt um den morgigen Tag! Denn der morgige Tag wird für sich selbst sorgen. Jeder Tag hat an seinem Übel genug.“
Matthäus 6,34

Dieser Vers hat mich die letzten zwei Semester schon mitgenommen, mitgetragen und immer wieder daran erinnert dass ich mir in ein paar Dingen einfach auch unnötig Sorgen mache und Situationen aufwühle wo gar nicht so sind, wie sie sind.

 

Unsere Gebetsanliegen:

  • Dass wir weiterhin auf Jesus blicken, ihn erkennen und auch danach handeln was er möchte.
  • Gutes Einfinden in den verschiedenen Bereichen der DIG.
  • Dass wir uns untereinander stärken und ermutigen.
  • Dass jeder einzelne einen Tagesrhythmus findet, für das was alles ansteht.

Wir bedanken uns weiterhin für eure Gebete und sind sehr froh dass ihr uns unterstützt!

 

Gottes Segen in Höhen und Tiefen!

 

Heute hier sein!

Jonas: „Hallo zusammen!“

Unser Einstieg letzte Woche war schon mal anders als erwartet, da einfach der Ablauf nicht so wie geplant stattfinden konnte.

Es tat uns dann richtig gut an dem „Tag der Stille“ teilzunehmen zu dürfen, gemeinsam mit der Belegschaft des Schlosses. Es war ein Tag der Stille wo wir in der Früh Gottes Worten lauschen durften die uns Elmar vermittelte. Über das Thema: Heute hier sein!

– Warum: bist Du berufen? – Wieso folgst Du einer Berufung? – Wozu bist Du berufen? –

Diese Fragen hat er uns in unsere Zeit alleine mitgegeben, so dass wir diese auch mit Fragen und Bibelstellen bearbeiten konnten. Danach ging dann jeder für sich an einen Ort, wo sich jeder Gedanken machen konnte. Die einen chillten auf der Wiese am Schloss, die einen gingen spazieren und wieder anderen saßen am See. Jeder machte es wie es für ihn am besten war. Nach dieser Zeit trafen wir uns in einem Team und unterhielten uns noch zu diesem Thema. Danach ließen wir den Tag zusammen mit Kaffee, Kuchen und einem gemeinsamen Abendessen am Feuer zu Ende gehen. Und man darf ja natürlich den Spaß nicht vergessen, den wir vor dem Abendessen bei dem gemeinsamen Volleyball spielen hatten. Dieser Tag hat uns auch wieder geholfen gut in die neue Woche zu starten.

Mitarbeitertag
Tag der StilleTag der Stille – in dieser Zeit ist mir wieder aufgefallen dass ich in den letzten drei Wochen wo ich in meiner Heimat war, Gott ziemlich vernachlässigt habe. Es ist mir an diesem Tag wieder bewusst geworden wie schnell das doch geht, wie schnell man Gott hinten anstellt. Ich bin schon mit ihm durch den Tag gegangen aber die Einflüsse von außen sind sehr stark was dies angeht. Aber nie aufgeben und immer weiter machen, denn wenn wir nicht weiter machen hat die andere Seite gewonnen. Dies hab ich mir wieder in den Sinn gerufen, einen Fuß vor dem anderen, nicht stürzen.

 „Du hast mir alle Hindernisse aus dem Weg geräumt, nie bin ich beim Laufen gestürzt.“ 2.Samuel 22,37

Zwar bin ich gestolpert, aber dann nur deswegen, weil Gott es wollte. Dass wir uns Gedanken machen warum dies jetzt sein könnte oder warum es jetzt so ist. Dies nehme ich mir wieder aus dieser Zeit mit: weiter machen und nicht liegen bleiben.

 

outdoor3

outdoor2

 

Am Dienstag ging es mit Dominik V. raus an die Arbeit im Bogen-Parcours, am Spielplatz und Umgebung. Hier hat sich unser Team aufgeteilt und wir haben verschiedene Aufgaben erledigt. Zum Beispiel: Wege des Bogen-Parcours gerichtet und mit Hackschnitzel neu belegt, den Spielplatz sauber gemacht und von dem Laub befreit sowie den FunCourt für die neue Saison hergerichtet.

 

 

Mittwoch und Donnerstag ging es für uns als Team dann in die DIG, einmal nach Windischgarsten und nach Kirchdorf. Dies machen wir einmal als Team von fünf Leuten und einmal als Team von vier Leuten. Dies werden wir in Zukunft immer am Mi und am Do haben, aber allerdings nicht die zwei Tage komplett da wir den einen oder anderen Tag noch andere Termine bekommen werden. Wir sind hier auch in verschiedenen Gruppen aufgeteilt – Weberei, Flechterei, Küche, Töpferei und im Verkaufsraum. Ich bin in der Flechterei in Kirchdorf. Es ist mir am ersten Tag echt schwer gefallen mich mit den Klienten zu beschäftigen da ich noch nie so gearbeitet habe. Wie man mit ihnen umgeht kann und darf? Aber ich muss euch sagen, dass es am zweiten Tag schon viel besser gegangen ist, da ich schon bei ein paar Klienten mitbekommen habe wie sie sind und auch wie der allgemeine Ablauf ist. Ich darf hier ein Team von drei Mitarbeitern unterstützen und darf natürlich den Klienten zur Hand gehen. In diesen ersten Tagen habe ich geholfen das Kupfer aus den Stromkabeln zu entfernen. Diese Aufgabe war zum Teil sehr kniffelig und auch schmerzhaft J. Ich freue mich schon auf die Zeit in der DIG, einfach um das Team zu unterstützen, den Klienten weiterhin zur Hand zu gehen, aber auch für mich dass ich mich hier weiter entwickel und hier für meine Zukunft etwas lerne. Wie ich mit Menschen mit Beeinträchtigung umgehen kann und dass ich sie als Menschen als gleichwertigen Menschen wie DU und ICH sehe.

 

outdoorSo nun noch zu unserem Wochenende: neben praktischem Arbeiten an der frischen Luft sind am Nachmittag einige von uns zum A-Hof gefahren. Dort haben sie mit ihnen Lieder gesungen, sich unterhalten und Andacht gehalten. Ich war dann noch am Abend in einem Jugendkreis in Windischgarsten den ich zusammen mit Tatjana geleitet habe, da Tabea leider noch krank ist. Ebenso haben einige von unserem Team schon bei einer Freizeit mitgeholfen: Technik & die Musik. Ihr seht das Wochenende war schon richtig voll, deswegen gehe ich nicht so ins Detail. Am Samstag hatten wir noch einmal einen kleinen Arbeitseinsatz, aber dieser ging auch schnell vorüber. Das Team ist wie ihr seht schon voll eingespannt in verschiedenen Tätigkeiten und Kreisen etc.!
Deswegen komme ich nun zu unseren Gebetsanliegen speziell für die nächste Woche:

  • Der Anfang in der DIG – dass ihn jeder von uns im Team gut packt und auch mit den neuen Eindrücken zurechtkommt.
  • Dass Tabea wieder ganz fit wird und sich dann uns voll anschließen kann. Damit wir dann als gesamtes Team voll durchstarten können.
  • Damit jeder einzelne von uns sich genügend Freizeit einplanen kann und es für uns nicht zu viel ist.

Es ist auch sehr interessant zu sehen wie unser Team sich findet, wie wir einander uns unterstützen und uns helfen wo es notwendig ist. Wo ich selber merken, dass ich mir vielleicht zu viel angeschafft habe und z.B. meine Teamkollegen auf mich zu kommen und mir ihre Hilfe anbieten. Dies Zeigt mir im Moment sehr, dass wir alle unsere Grenzen haben und wir alleine nicht weit kommen. Da ist es schön zusehen, dass wir im Team viel mehr erreichen können und nicht nur wir sondern auch durch Gott. Er ist unsere Kraft und aus ihm wir unser Kraft ziehen können.

„Wir bilden uns nicht ein, aus eigener Kraft irgendetwas tun zu können; nein, Gott hat und Kraft gegeben.“

2. Korinther 3,5

Ich/ wir danken euch schon jetzt für eure Gebete und wünschen euch auch eine gesegnete Woche.
Gott segne euch!

(Und wenn ihr auch Gebetsanliegen hat dann postet diese doch bitte  unter diesem Eintrag, damit wir auch für euch beten können.)

Danke euch!

 

Anders als geplant!

Unsere Einführungstage in das Dritte Semester liefen überraschenderweise anders wie zunächst durchdacht und geplant. In allem ist doch schön zu sehen, dass die letztendliche Verantwortung nicht bei uns liegt, sondern bei unserem Herrn. So hieß es speziell für mich als Teamleitung die Dinge abzugeben und „einfach laufen zu lassen“. Bedingt durch Krankheit bin ich ausgefallen und so wurden diese Tage flexibel umstrukturiert.  Danke möchte ich sagen für die Unterstützung, Hilfe und das Verständnis. Es ist schön zu sehen, dass die Bibelschüler mittlerweile gut angekommen sind und motiviert den nächsten Wochen entgegenblicken. In dem Wissen das Gott keinen Fehler macht und wir ihn an unserer Seite haben schreiten wir dem entgegen was da kommen wird.

 

outdoor action         Lagerfeuer

So machten sich die Bibelschüler am Freitag gemeinsam mit Dominik W. auf in die Natur. Bei Wind und Wetter, über Stock und Stein. Der Karte folgen, kochen auf dem Gaskocher und dem Anzünden eines Lagerfeuers. Die erste Teamaktion in der sie sich erproben und beobachten durften.

Ein Update wird es jede Woche geben, von dem was das Team erleben wird. Danke dass ihr euch mit uns gemeinsam auf diese Reise macht.

 

Im Folgenden stellen sich die letzten drei Teammitglieder vor:

 

Anne

Ich bin Anne-Suleiken Dittberner.

Ich komme aus einer Kleinstadt in der Nähe von Ingolstadt in Deutschland. Dort bin ich mit einer jüngeren Schwester und
einem jüngeren Bruder aufgewachsen. Nach meiner
Ausbildung als Hauswirtschafterin und meinem Fachabitur,
studierte ich in Osnabrück Ökotrophologie (Ernährungs- und Haushaltswissenschaften).

Als Kind gingen wir als Familie regelmäßig in den Gottesdienst und beteten. Wir waren traditionelle Christen und kannten keine lebendige Beziehung zu Jesus. Während des Studiums lernte ich Jesus anders als bisher kennen. Meine Schwester die einige Jahre zuvor zum Glauben kam, war diejenige die mir Jesus näher brachte. Vor allem durch ihre verrückten Erlebnisse mit Gott. Mission und Bibelschule war nie ein Thema für mich. Ich dachte immer das machen andere mit einem besseren geistlichen Lebenslauf. Meine Einstellung änderte sich als ich in der Klostermühle, eines der deutschen Fackelträgerzentren, in der Küche arbeitete. Die Bibelschüler und Missionare waren ganz normale Menschen. Ich hatte zu der Zeit zwar schon Jesus ab und an erlebt, sehnte mich aber weiterhin danach ihn als einziges Fundament anzunehmen und besser kennen zu lernen. Schließlich landete ich in der Bibelschule am Schloss. Während dieser Zeit entdeckte ich Jesus in der Gemeinschaft mit anderen (sogar beim Stricken) und in der Stille. Ich wünsche mir im Dritten Semester diese beiden Gegensätze konkreter zu erleben. Mir ist es wichtig weiter heraus zu finden und zu erleben was Mission umfasst, ohne dazu erst in den tiefsten Busch gehen zu müssen. Außerdem wollte ich schon als Teenie in Österreich leben um die Menschen und die Kultur kennen zu lernen.

 

 

Hanibal

Hallo.

Ich bin Hanibal Boluos , komme aus Syrien und bin 29 Jahre alt. In Syrien war ich LKW/ Bus Verkäufer bei Mercedes Benz. Ich lebe seit 8 Monaten in Österreich und verbringe nun schon 6 Monate auf Schloss Klaus. Hier besuche ich die KBS, wo ich die Möglichkeit hatte mehr über die Bibel und Jesus Christus zu erfahren. Da ich täglich mit deutschsprachigen Christen den Alltag verbracht habe verbesserten sich meine Deutschkenntnisse erheblich. Die Kenntnisse die ich in dieser wertvollen Zeit in Österreich gewonnen habe kann ich nun im Dritten Semester sinnvoll einsetzen. Ich kann nun für andere arabische Flüchtlinge ein Dolmetscher sein und ihnen das Deutsch lernen erleichtern. Ich danke Gott für die Möglichkeiten die er mir eröffnet hat, und freue mich sehr auf die kommenden 3 Monate.

 

„Ich vermag alles durch den, der mich mächtig macht.“ ~ Philliper 4,13 ~

 أَسْتَطِيعُ كُلَّ شَيْءٍ فِي الْمَسِيحِ الَّذِي يُقَوِّينِي.

فيلبي 4 : 13

 

Jonas

Hallo ich bin Jonas Schäfer,

24 Jahre alt und lebe in dem schönen Mittelfranken. Ich bin das fünfte Kind meiner Eltern und bin hier auch aufgewachsen. Nach meiner Ausbildung zum Verkäufer habe ich in einem anderen Unternehmen angefangen wo ich bis vor kurzem noch tätig war. Ich hatte eine unbezahlte Freistellung von meinem Arbeitgeber bekommen, sodass ich  das 2. Semester der KBS machen konnte.

Dies ermöglichte mir, dass ich mehr von Gott aber auch mehr über die Bibel lernen konnte. Ich konnte dadurch meine Beziehung zwischen Gott und mir verstärken, aber auch die Zeit der Stille richtig nutzen; auch lernen wie ich sie im Alltag anwenden kann. In diesem 2. Semester habe ich den Entschluss getroffen mich voll und ganz auf Gott einzulassen und mich von ihm gebrauchen zu lassen. Auf diese Entscheidung hin habe ich bei meinem Arbeitgeber dann gekündigt, so dass ich im 3. Semester für sein Werk zur Verfügung stehe.
Ich freue mich auf diese Zeit in Österreich, dass Gott durch mich wirken kann, aber dass ich auch selbst weiter komme.

 

„Ich lebe, aber nicht mehr ich selbst, sondern Christus lebt in mir! Ich Lebe also mein Leben in diesem irdischen Körper im Glauben an den Sohn Gottes, der mich geliebt und sich selbst für mich geopfert hat.“

 Galater 2,20

Die Aufregung steigt…

…das Herz klopft! Heute ist der Tag der Tage. Wir starten in das Dritte Semester. Einige unsere Bibelschüler sind noch unterwegs – sei es per Auto auf der Autobahn oder per Zug irgendwo in der Nähe von Klaus. Die, die schon angekommen sind beziehen gerade ihr Quartier für die nächsten Wochen. Eine Umstellung. Fünf Damen auf einem Zimmer und die vier Herren ebenso gemeinsam. Auf engem Raum zusammen leben. Ob da alles in die Kästen passt?

Der gemeinsame Einstieg am Abend mit einer Sabbatfeier ist auch der gemeinsame Start in das vor uns liegende Abenteuer. In den nächsten Tagen werden wir uns viele Gedanken machen zu den Themen DreamTeam, TeamGeist, TeamWerte und wie sind wir innerhalb des Team mit unseren Gaben aufgestellt. Doch zunächst wird morgen, bei Wind und Wetter, die erste Challenge als Team erwartet. Weiteres können wir erst dann berichten.

„Wenn bei dir diese Zeichen eintreffen, so tu, was dir vor die Hände kommt; denn Gott ist mit dir.“
1. Samuel 10,7

Wir dürfen gespannt sein…

 

Hier sind drei weiterer Teammitglieder:

 

ImmanuelMein Name ist Immanuel Lanz. Ich komme aus Ohlsdorf bei Gmunden (Österreich). Bin 24 Jahre alt und habe Tischler gelernt. Ich bin mit meiner Familie in die Mennonitische Freikirche Gmunden gegangen. Nach einer Lebenskrise habe ich neu die Gemeinschaft mit Gott gesucht und gefunden. Habe erkannt, dass ich eine Umkehr nötig habe. Schon früher bin ich öfter bei Freizeiten auf Schloss Klaus gewesen. Mein Vorhaben, für 1 Jahr lang hier im Jahresteam mitzuarbeiten, hat sich nicht verwirklichen lassen. So habe ich mich stattdessen entschieden die Bibelschule mitzumachen. Ich habe das Bedürfnis mich intensiv Gottes arbeiten an mir auszusetzen und die Gemeinschaft mit Christen zu leben.

Deshalb habe ich im Jänner mit dem 2. Semester Bibelschule begonnen und mache jetzt auch das 3. Semester mit. Im September möchte ich gern auch noch das 1. Semester nachholen. Bereits jetzt habe ich vieles gelernt und möchte es gerne in meinem Leben festigen!

 

 

 

ClaudiaMein Name ist Klaudia Schönhoff, ich bin 51 Jahre alt , bin gelernte Dekorateurin und seid 16 Jahren selbständig. So der Stand im Sept. 2015, zu Beginn der Bibelschule! Solange ich denken kann, war ich auf der Suche. Als heranwachsende, nach Abenteuer, als junge Erwachsene, nach mir selbst, und als reife erwachsene Frau, nach dem Sinn des Lebens. 48 Jahre führte ich ein Leben auf  der dunklen Seite der Welt, also ohne Jesus. In dieser Welt hatte ich alles, Geld, Erfolg, Luxus, Beziehungen. Aber eines hatte ich in meinem Leben keinen einzigen Tag -Inneren Frieden und bedingungslose Liebe. Die Sehnsucht danach, diese Lücken in meinem Leben füllen zu wollen, trieb mich auf Irrwegen, die mich an so manche Abgründe gebracht haben bis hin zur völligen Selbstaufgabe.

2013 dann, kam Jesus in mein Leben! Absolut unerwartet, ohne Menschliches hinzutun, an einer Eucharistiefeier, bei der ich „zufällig“ gelandet bin, beantwortete Jesus mir die, mich mein Leben lang quälende Frage. Mit nur zwei Wörtern. „ Friede durch Glaube“. Danach ging alles ganz schnell: „ Jesus weiß, dass ich schon was älter bin und nicht mehr so viel Zeit für Umwege habe ;-)“.

Ich wollte in die Bibelschule, damit ich Jesus, der mich gerettet hat, besser kennen lernen kann und ich wollte mein Liebe und Freude für Jesus mit anderen Christen teilen, um Ihm in dieser Gemeinschaft noch näher sein zu können. Schon nach wenigen Wochen auf der Schule war mir klar, ich muss mich klar entscheiden, für etwas, dass eigentlich keine Alternativen zu lässt. „Denn nur Jesus, ist der Weg die Wahrheit und das Leben“ … und ein „bisschen Christ“, schien mir vollkommen ausgeschlossen zu sein! Somit wurde aus einem, zu nächst von mir gedachten einem Semester, eine Endscheidung ein Jünger Jesu werden zu wollen…
Jetzt lege ich mein Leben in Jesus Hände und stelle mich Ihm zur Verfügung. Ich danke den verantwortlich am Schloss, dass ich im Team  Österreich dabei sein kann. Hier möchte ich das Handwerkszeug erlernen, damit ich andren Menschen dienen kann, im Vertrauen auf Gottes Führung.

Das Abenteuer, – ein Jünger Jesus zu sein – kann beginnen!

 

 

LisaHallo,

mein Name ist Lisa Härtel, bin 23 Jahre alt und komme aus Haslach, das liegt im schönen Allgäu in Bayern. Bevor ich mich für das 3. Semester entschieden habe und auch hin und her überlegt habe, war ich für 6 Monate an der KBS auf Schloss Klaus.

Da durfte ich sehr viel über Gott und sein Wort kennen lernen. Ich habe immer mehr verstanden was es wirklich bedeutet für Jesus zu leben, was alles in seinem Wort steckt, welche Dinge/Bedeutungen/Zahlen/Symbole zusammenhängen. Von Anfang bis Ende ist alles genau durchdacht, alles genau geplant, es hat alles seinen Sinn und seine Struktur! Nach diesem halben Jahr, habe ich mehr Dinge verstanden, über die ich Monate/Jahre gegrübelt habe. Aber auch Dinge, an die ich nie gedacht hatte!

Bevor ich auf die KBS gegangen bin, habe ich als Bäckereifachverkäuferin gearbeitet! Meinen Job gemacht und in den Alltag hineingelebt; ich habe aber gemerkt dass ich mehr will! Mehr Wissen über Gott, mehr Wissen über seine Person, über meine Person und auch beruflich gesehen etwas anderes tun möchte. Mehr entdecken was in mir steckt und wie ich es um- bzw. einsetzen kann! Und auch Erstens, was Gott für einen Traum mit mir hat! Da ich das teilweise immer noch nicht genau weiß, was sein Traum mit mir ist, und wo, mache ich das 3. Semester um zu sehen und sicher zu sein dass ich wirklich seinem richtigen Traum folge. Und nicht meinen Sichtweisen nachgehe!

Ich freu mich auf die Teamarbeit, auf unser Team, und bin gespannt was uns allen, jedem einzelnen erwartet!

 

Boxenstopp

Liebe Freunde, Bekannte, Leser!

Am 19. März ging das zweite Bibelschulsemester zu Ende. Die meisten unserer Bibelschüler müssen sich nun wieder in einen „normalen Alltag“ ein- und zurechtfinden. Aber für neun von ihnen geht die Reise weiter. Für sie heißt es einen kurzen Boxenstopp Daheim einzulegen. Auftanken, umpacken, Gemeinde, Familie und Freunde besuchen, sich vorbereiten, um dann am Donnerstag – 07. April – schon wieder für die Einführungstage des Dritten Semesters zurück zu kehren.
Drei von ihnen stellen sich heute kurz vor. Bitte begleitet sie alle in dieser Zeit im Gebet. Herzlichen Dank.

 

Franziska (Medium)

Hallo, mein Name ist Franziska Laudage.

Ich bin 30 Jahre alt und komme ursprünglich aus Reutlingen in der Nähe von Stuttgart. Als Kind bin ich durch meine Eltern in der Landeskirche aufgewachsen. Und für mich war klar, dass es Gott gibt. In meiner Teenie Zeit fehlte mir etwas am Glauben – ich erlebte den Glauben und Gott nicht in meinem Alltag und ich dachte es muss mehr geben. Ich sah bei vielen Christen – sowie bei mir selbst – nicht die Liebe für Jesus und für den Anderen. Das ist aber für mich das, was den Glauben ausmacht. Das durfte ich in den letzten Jahren erfahren. Menschen, die Jesus nachfolgen, ihm von ganzem Herzen lieben und dadurch andere lieben. Für mich hat da ein Prozess begonnen. Jesus Liebe für mich anzunehmen, mich von ihm verändern zu lassen und in dieser Liebe zu leben. Und da stecke ich mittendrin.

Wie bin ich zur Bibelschule gekommen? Ich habe nach meiner Ausbildung zur Erzieherin Pädagogik der Kindheit in Freiburg studiert. Dort war ich bei Campus für Christus (eine christliche Studentenbewegung) und einige Studenten haben begeistert von ihrer Bibelschulzeit oder Zeit in einer Jüngerschaftsschule erzählt. Da kam bei mir der Gedanke auf wie schön es wäre eine Bibelschule zu machen, mehr von Gott zu erfahren und ihm ein halbes Jahr zu schenken. Nach dem Studium war es mir wichtig zu arbeiten, aber der Gedanke an eine Bibelschule lies mich nicht los.

Jetzt ist schon ein halbes Jahr Bibelschule herum und ich freue mich sehr das 3. Semester in Österreich machen zu dürfen. Den Glauben umzusetzen und das Prinzip Jesus in dir zu leben.

 

 

Raphael

Hallo, ich bin Raphael Somogyi!

Ihr könnt mich gerne Rapha nennen. (Aber bitte auf keinen Fall „Raphi“!)

Ich komme aus Niederösterreich, bin 89er Baujahr, habe die Ausbildung zum Hochbau-Techniker absolviert und liebe Jesus.
Seit Oktober letzten Jahres bin ich Bibelschüler auf Schloss Klaus und mache nun mit 8 weiteren Teilnehmern das 3.Semester.

„Warum?“ fragt ihr? Nun… das ist einfach. Warum nicht?!

Ich freue mich, mit einem Team aus Menschen zu arbeiten, die an Jesus begeistert sind, in seinem Dienst arbeiten wollen. Weiteres bin ich dankbar, dass diese Möglichkeit besteht, weil ich auch selbst daran wachsen und Neues dazu lernen darf. Ich freue mich neue Menschen kennen zu lernen, zu helfen, wo ich kann und so ganz nebenbei neue Seiten an mir selbst zu entdecken.

Ich nenne euch nicht mehr Knechte, denn der Knecht weiß nicht, was sein Herr tut. Vielmehr habe ich euch Freunde genannt, denn ich habe euch alles mitgeteilt, was ich von meinem Vater gehört habe.“ – Johannes 15,15

Ganz liebe Grüße,

Rapha

 

Sophia

Moin.

Mein Name ist Sophia Schröder und ich komme aus einem kleinen Dorf in Niedersachsen in Deutschland.

Dort bin ich auf einem Biohof  in einer christlichen Familie mit drei Schwestern aufgewachsen. Durch meine Eltern und den Kindergottesdienst lernte ich viele Bibelgeschichten kennen, aber irgendwann merkte ich, dass mir eine tiefe, persönliche Beziehung zu Jesus fehlt. Deshalb entschied ich mich nach einem Freiwilligen Sozialen Jahr in Berlin, noch eine Kurzbibelschule anzuhängen.

Meine Erwartungen an diese Zeit waren, dass ich Jesus besser kennen lerne und meine Beziehung zu ihm vertiefe. Ich wollte meine vielen Fragen, die ich über den Glauben hatte, klären und eine größere Begeisterung für Jesus entdecken. In der Bibelschulzeit ist mir unter anderem nochmal deutlich geworden, dass jeder Mensch ein Ebenbild Gottes ist und somit unfassbar wertvoll. Mein Verhalten meinen Mitmenschen gegenüber ist also auch mein Verhalten Gott gegenüber, weil es seine Geschöpfe sind.

Ich habe mich für das dritte Semester entschieden, weil ich das, was ich in den vorherigen Semestern gelernt habe, praktisch anwenden möchte. Ich hoffe, dass ich meine wachsende Begeisterung für Jesus in dieser Zeit weitergeben kann.