„Verwechsle nicht die Schöpfung mit dem Schöpfer!“ – „Erst die Arbeit, dann das Haus!“

Diese bedachten Aussagen kamen mir in der zurückliegenden zweiten Woche in Rumänien immer wieder in den Kopf – beim Lesen wird euch klar warum. Ich möchte euch mit hineinnehmen in das was wir alles mit Gottes Hilfe erleben durften.

Anfangen möchte ich bei den Erlebnissen von letztem Wochenende. Drei Mädels von unserem Team durften während der Frauenfreizeit im Fackelträgerzentrum in der Küche und im Haus mithelfen und so in die Gemeinschaft der Frauen eintauchen – rumänisch und ungarisch sprechende, Siebenbürger Sachsen, Deutsche, etc. Diese rund 50 Frauen, darunter auch einige Mitarbeiterinnen der Arbeit von Scharsers, wurden sehr ermutigt durch die Bibeleinheiten von Birgitt Gehring mit dem Thema ‚Vater unser – mit dem Herzen beten‘.

Als am Sonntag der Rest von unserem Team nachkam, gab uns Eberhard, der Gründer des Fackelträgerzentrum, eine Extraführung durch das Gelände und erzählte uns spannende Geschichten der Entstehung. Wie Gott wirkt ist einfach der Hammer.  Es war allein schon beim Kauf des Grundstücks so viel von Gottes Führung zu sehen und hinter jedem einzelnen Haus auf dem Zentrum steckt seine eigene Geschichte. ABER Eberhard hat ein Motto: Erst die Arbeit dann das Haus! So fing alles mit einer Punktlandung von einfachen sanitären Anlagen für eine große Zeltlagerarbeit an und die Häuser kamen immer erst dazu, wenn sich die Arbeit vergrößert hat und der Platz nicht mehr ausreichte.

Nach einem Tag Erholung, bei dem wir in einer ruhigen Minute bei einem Spaziergang in der Nähe des Zentrums das Prinzip „Verwechsle nicht die Schöpfung mit dem Schöpfer!“ einhielten und anschließendem Bummeln in Brasov, ging es ab Dienstag auf die Zielgerade für die Vorbereitung der Kinderbibeltage.

Die Räumlichkeiten in Fiatfalva sind soweit in der Renovierungsphase und pausieren J. 17 Kinder aus der Romasiedlung im Alter von 6-9 Jahren erleben dort, dass unserem Gott NICHTS UNMÖGLICH ist. David besiegt Goliath, weil Gott auf seiner Seite ist. Unser Gott ist so groß, so stark und so mächtig. Er möchte mit jedem von ihnen in Beziehung leben. Jeder ist eingeladen. Ihm können sie vertrauen. Wie wunderbar, wenn diese Kinder lauthals singen: Mein Gott ist so groß, so stark und so mächtig, unmöglich ist nichts MEINEM GOTT!

Debby