Mit Jesus bis ans Ende von…

Rumänien!

Schon verrückt, wo einen die Jesus-Nachfolge hinbringen kann… dieser Gedanke kommt mir in den Kopf, als ich bei einem Gruppenausflug vergangenen Samstag an einem Aussichtspunkt mit Blick auf Keresztur und Csekefalva sitze. Zugegeben, wer sich auf das Wagnis Jesus nachzufolgen einlässt, durchlebt Herausforderungen, die ein Leben ohne Jesus nicht hat, aber sie bringt dich auch an Plätze, die deine eigenen Grenzen übersteigen. Und so sind wir nun in Rumänien und dürfen schon zu Beginn feststellen, dass dort wo Menschen Gott Raum geben und seinem Geist die Möglichkeit eröffnen zu wirken, da tut er es auch.

Eine kleine Anekdote hierzu: wir sitzen in einem Gottesdienst in Kreisch mit fünfzehn eher älteren Siebenbürgersachsen. Wir dürfen den Gottesdienst mit einem Kurzimpuls und Musik bereichern. Schon auf der Fahrt durch Rumänien fallen mir die vielen Schafherden auf. Als uns Tage zuvor mitgeteilt wurde, dass wir ein Grußwort weitergeben dürfen, kommt mir gleich die Idee über den „guten Hirten“ zu sprechen (Psalm 23), dazu suchen wir passende Lieder raus. Und so sitzen wir im Gottesdienst, der Pfarrer beginnt und um was geht wohl seine Predigt? Richtig, um den guten Hirten (Johannes 10). Ich darf erstaunt feststellen, wie Gott aus diesem Gottesdienst ein Kunstwerk macht. Als Sahnehäubchen kommt noch das Zeugnis eines ehemaligen Hirten hinzu, der auch im Gottesdienst sitzt, schon verrückt….

David